Montag, 19. Januar 2009

von stöcken und regeln

in *sei wie ein fluß, der still die nacht durchströmt* erzählt paulo coelho in einer geschichte, die den titel *von stöcken und regeln* trägt, wie merkwürdig ihm einst die ersten nordic-walker vorkamen, zumal sie ihm mitten in der großstadt begegneten. und ich bekenne, dass es mir einmal ganz ähnlich ging. mich hat die geschichte vor allem deswegen amüsiert, weil der dichter und seine frau, die selber gern und viel wandern, der sache ganz genau auf den grund gingen, indem sie einfach mal selber versuchten, mit stöcken zu wandern. regeln, einer bestimmten technik oder bekleidungsvorschrift wollten sie sich aber nicht unterwerfen. immerhin hab ich aus den coelho-recherchen erfahren, dass man beim wandern mit stöcken rund 46 prozent kalorien mehr verbraucht und doppelt so schnell vorwärts kommt wie beim herkömmlichen dahinwandern.

da das wetter heute einfach traumhaft war, hab ich mit meiner schwester eine zweistündige schneewanderung hinter mich gebracht. gemütliches dahinwandern, bei dem uns beiden auch noch genug puste für einen lebhaften gedankenaustausch blieb. mit stöcken. ohne regeln :)

Kommentare:

  1. ich geh inzwischen auch oft mit den stöcken, weils wirklich schneller geht und bei eis ist es sowieso angenehmer. wo in der steiermark bist du daheim?
    schönen abend
    ingrid

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  2. ich bin im murtal daheim, genauer gesagt im oberen murtal :)
    schönen tag auch dir,
    rena

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