Donnerstag, 20. August 2009

wünsche und möglichkeiten





kunst heißt, nicht wissen, dass die welt schon ist, und eine machen. nicht zerstören, was man vorfindet, sondern einfach nichts fertiges finden. lauter möglichkeiten. lauter wünsche. und plötzlich erfüllung sein, sommer sein, sonne haben. ohne dass man darüber spricht, unwillkürlich. niemals vollenden. niemals den siebenten tag haben.

rainer maria rilkeaus *im gespräch*




gebastelt: mobile aus meinem bunten strandgut-sammelsurium. einfach kleine löcher in die muscheln gebohrt. eine nach der andern aufgefädelt. seesterne dazwischengeknotet. klingt schön, wenn der sommerwind das ganze dann leise zum schwingen bringt. je größer übrigens die muscheln, desto feiner der klang.

Kommentare:

  1. Ein wunderschönes Zitat von Rielke ... und ein wunderschönes, kleines Kunstwerk, das du da gebastelt hast. Lässt doch immer irgendwie ein Urlaubs- und Wohlgefühl da ...

    Sei lieb gegrüßt
    Kirstin

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  2. kunst - meine Möglichkeiten,
    ein toller Vergleich,
    einfach sich vorstellen was sein könnte - grenzen los.
    so wie der Klang deiner Muscheln in unendlich feinen Nuancen.
    einen lieben Gruß

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  3. Ich werde mich auf Muschelsuche begeben ... diese Kette inspiriert sehr dazu!

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  4. Liebe Rena,Dein Strandgut-Mobile berührt und fasziniert mich,auch im Zusammenspiel mit Rilkes Worten.Es strahlt Kraft aus und seelentiefe Stille.Es ist als könnte ich die zarten Töne hören und spüren,einen Moment des Aus-Ruhens.Deshalb auch mein Zeit-lassen bevor ich Dir dafür danken möchte.
    Und so wundervoll fotografiert.
    Dankeschön.

    GLG Barbara

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