Dienstag, 1. September 2009

der spätsommer, der herbst und ich



über den taunassen hügeln und wiesen hängt,
wie von nebelstiften ins trübe morgengrau
gezeichnet, die blasse scheibe des mondes.
für die meteorologen beginnt heute der
herbst. für mich der spätsommer.
jene zeit, in der früchte fallen,
ohne gepflückt zu werden und
das bunte laub der bäume
und sträucher alles
rundum zum
leuchten
bringt.



für bekennende sachensucherinnen wie ich eine bin,
wird die natur nun zur wahren fundgrube. kein
spaziergang, der nicht auch zum beutezug wird.
gesammelt werden haselnüsse, kastanien,
schöne blätter, bucheckern, beeren und
eicheln, hagebutten und natürlich zapfen
aller art. die öffnen sich übrigens bei
schönem wetter und schließen
sich, wenn dasselbe
umschlägt.

Kommentare:

  1. schön ist es bei dir. erste herbst/spätsommerausbeute.
    einen schönen tag für dich
    ingrid

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  2. Inspirierende Gedanken, Rena! Ich bin gerade dabei, "mich zu sammeln" für neue Ideen und Pläne - der nahende Herbst ist dafür die beste Jahreszeit, nicht wahr? ;-)

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  3. jetzt ist er da der Herbst,
    zum Wochenende gab es den ersten zarten Morgenfrost,
    und der Herbst bietet wahrlich die farbenprächtigsten Dinge,
    schön hast du sie arrangiert.
    liebe Grüße Elfi

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  4. Liebe Rena,

    Du hast wunderschöne Worte gefunden für die herrliche Fülle und die Farben - sie zu sammeln trägt durch die dunklere Zeit.
    Ein ganz herzliches Dankeschön dafür.

    GLG Barbara

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