Samstag, 24. Oktober 2009

bücherturm und sockenpause


Da ist ein Land der Lebenden und
ein Land der Toten, und die Brücke
zwischen ihnen ist die Liebe -
das einzige Bleibende, der einzige Sinn.

letzter satz dieser
berührenden geschichte von
thornton wilder



für einen bücher-flohmarkt hab ich vor kurzem meine überfüllten bücherregale durchforstet und dabei so manches buch wiederentdeckt, das mich einst beim lesen berührt, beglückt oder einfach nur gut unterhalten hat. verhängnisvoll, weil ich dann anstatt auszumisten plötzlich dasitze und zu lesen beginne. und nicht mehr aufhören kann. ich besitze unmengen von büchern, darum leihe ich sie mir neuerdings wieder öfter in der örtlichen bibliothek und kaufe nur noch wenige. dabei habe ich die dumme gewohnheit, stets den ersten und letzten satz einer geschichte zu lesen. erst danach entscheide ich mich für oder gegen ein buch. blöd, ich weiss, aber irgendwie komme ich davon nicht mehr los :)
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diese, thorton wilders wunderbare geschichte, beginnt im jahr 1714 mit dem einsturz der einst schönsten brücke perus, die noch von den inkas per hand mit weidenzweigen geflochten wurde und über jahrhunderte zur wichtigsten straßenverbindung zwischen lima und cuzco zählte. bei diesem einsturz kommen fünf menschen ums leben. und ihre schicksale verknüpft der autor zu einer geschichte, die vor allem der frage: *zufall oder fügung ?* nachgeht. denn es gibt immer mehr oder weniger gute gründe, warum man zu einer bestimmten zeit an einem ganz bestimmten ort war.





auch der socktober geht allmählich seinem ende zu. und obwohl ich noch einiges zu stricken hätte, werde ich mich fürs erste wieder anderen dingen zuwengen. mit nadeln und wolle, versteht sich. ich möchte mich an dieser stelle aber auch wieder einmal für die vielen netten kommentare bedanken, sie machen mir viel freude !!! DANKE !!!

Kommentare:

  1. Oh,liebe rena

    ich könnte dich knuddeln...du bist einfach es gmöggix...liebes Ding...ich lese so gerne bei dir...man fühlt sich so wie zu Hause bei dir...was da dein lese art betrifft...das mache ich lustigerweise auch...obwohl ich manchmal denke die spannung vom buch fällt dann weg...aber es ist irgendwie so drin, man kann nicht anders...hihi...ich bin zwar eine ganz langsame leserin...meine äuglein sind zu schwach für diese vielen buchstaben.
    So du, ich wünsche dir ein leserisches Wochenende...und immer schön von dir zu hören...es tut einfach gut, vielen dank rena das du da bist.
    hanna

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  2. oh rena....ih gebe hanna recht...du zeigst uns so schöne sachen und da gehört auch ein lieber kommentar geschriben!!! Ich kann mir gut vorstellen wie du inmitten all dieser bücher sitzt und anfängst zu lesen...
    ich freue mich auch immer von dir zu hören..
    liebe grüsse ann

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  3. Schön Deine Gedanken und Dein Tun zu lesen. Ich habe auch Unmengen Bücher. Lese überaus gern. Aber: Nie den letzten Satz, bis er dran ist! Erst vor wenigen Tagen habe ich mich mit meiner lieben und mir sympatischen Schw-Tochter unterhalten, sie liebt Literatur und hat sie studiert ... und: Sie liest nach der ersten die letzte Seite bevor sie das Buch liest.
    Herzlichen Dank auch für Deine Kommentare auf meinem Blog! Herzliche Grüße von Diana

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  4. ich lese meist nur den Klappentext und entscheide mich dann.
    ich hab auch in die Bibliothek gewesechelt, ich kann dich verstehen.
    einen angehmen sonntag für dich Elfi

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