Donnerstag, 29. Oktober 2009

viel gestrickt und viel gelesen



David legte die kleine Schatulle mit dem blauen Saphir neben die Tastatur und begann zu schreiben: Das ist die Geschichte von David und Marie. Lieber Gott, laß sie nicht traurig enden.

soweit der letzte satz einer wirklich spannenden und gleichermaßen faszinierenden (liebes)geschichte des schweizer schriftstellers martin suter, die ich allen, die gut erzählte geschichten lieben, weiterempfehlen kann.




mein *roter oktober* geht mit diesem, der verlässlichsten aller freundinnen versprochenen baktus in leuchtenden rottönen, durch die sich ein wenig violett schlängelt, langsam seinem ende entgegen. neben stricken und lesen gibt es jetzt wieder öfter kleine teestunden. momente des innehaltens. ein nach draußen schauen. nach draußen gehen. zu meiner freude hat sich die herbstsonne in den letzten tagen noch einmal richtig stark gemacht und uns ein paar goldene tage geschenkt. und nicht nur ich hab sie dankbar angenommen.




aus dieser rot-blau-melierter wolle hab ich bereits ein sockenpaar gestrickt. nun ist auch das zweite geschafft. war vielleicht ein wenig viel rot in diesem oktober. daher freu ich mich schon auf die gedämpfteren farben des november. die wolle liegt bereits im korb. die ideen zur verarbeitung geistern noch durch meinen kopf. irgendwas wird schon draus werden :)

Kommentare:

  1. Hallo rena....ich sehe sooooo schöne dinge...da sind die ja super sachen von der nadel gehüpft!!
    liebe grüsse ann

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  2. Liebe Rena,

    magst kaum glauben, wie mich dieser eine Satz bewegt hat. Und er steht am ENDE der Geschichte? Nicht zu Beginn? Jetzt bin ich noch neugieriger.

    Freue mich schon auf die Bilder vom leuchtenden Baktus für die verlässlichste aller Freundinnen. Er wird das Pentant zum Innehalten, Ruhesuchen ;o)

    Sei von Herzen lieb gegrüßt
    Kirstin

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  3. sehr vielsprechend dieser Satz,
    vielen dank für die Empfehlung.
    und fleißig bist du,
    Farbenvorlieben, mal diese mal jene,
    je nach innerer Laune und genauso solls sein.
    einen lieben Gruß Elfi

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  4. Es gibt so viele Autoren ... und es ist ein Trost, dass es sie gibt, die auch so gut sind, die mag ich und deren Geschriebenes lese ich gern. Danke für den Tipp. Die Farbe Deiner Socken passen echt zu den letzten Tagen, die Weinblätter leuchten ähnlich.

    Liebe Rena, ich möchte Dir herzlichst für Deinen Kommentar danken. Weißt Du, irgendwie hab ich an Dich gedacht. Darfst Du Dich auch freuen? Ich wünsche es Dir! Liebe Grüße von Diana

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  5. Ein wundervoller,berührender letzter Satz liebe Rena.Danke für diese Empfehlung,es ist eins der Bücher von Martin Suter das ich noch nicht gelesen habe.
    Nach dem Nebelgrau Herbstrot - schön!

    GLG Barbara

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  6. Liebe Rena...inzwischen weiss ich was ein baktus ist...Ann hat mich aufgeklärt...so gut..ich versuche glaub auch mal was zu stricken...Dein Buch hört sich spannend an...und deine Tee auch. den ich liebe Tee den geniesse ich wie ein stück Schokolade...und deine Teetasse finde ich sehr elegant!Hab auch ein paar tassen an den ich sehr hänge und so schmeckt der Tee noch einiges besser.
    Rena vielen Dank ...uns geht es langsam besser...das ist einfach eine hartnäckige Sache mit dieser Erkältung...aber ich glaube wir sind über dem Berg.ich wünsche dir ein schönes Wochenende und gute Ideen für den Nov.
    Hanna

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  7. man kann sich deine tage so richtig gut vorstellen! suter muss ich auch mal lesen, den mögen ja so viele gern...
    linnea

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