Freitag, 22. Oktober 2010

geld regiert die welt

WALL STREET 2Geld schläft nicht
.
kinostart war heute abend. sehenswerter film,
auch wenn mir die reale finanzkrise und ihre auswirkungen
mehr unter die haut gegangen sind. eindeutig war der
erste wall street - film eindringlicher, weil einfach
zynischer. mittlerweile hat die realität jede
filmgeschichte links und rechts überholt.
der dokumentationsfilm *let's make
money* hat mich jedenfalls mehr
erschüttert, weil er dem irrsinn
des spekulantentums tiefer
auf den grund gegangen
ist. meine persönlichen verluste
im finanzbereich beschränken sich
zum glück aufs monopolyspiel, wo ich
noch nie zu den großen gewinnern gehört
habe, weil mein *immobilienimperium*
meist schneller zum einsturz kam als mir das
lieb sein konnte. im realen leben bin ich nicht so
risikofreudig und hab es mehr mit dem sparstrumpf.
der war zwar auch nie prall gefüllt ist, aber man sagt ja
wohl nicht umsonst: reichtum brächte auch sorgen mit sich-
andere zwar, als arme leute sie haben, aber wer kann die schon
brauchen? am ende gehen arm und reich so aus der welt, wie sie
gekommen sind: mit nix. und das ist vielleicht überhaupt die einzige
gerechtigkeit, die's gibt auf dieser welt. immerhin eine ...

:)

Kommentare:

  1. Du hast das Gefühl, dass dieser Film bei einem hinterlässt, gut eingefangen! Mir ging es genauso, und wie ich jetzt bei Oliver Stone nachgelesen habe, wollte er Zynismus vermeiden, weil der sich allein schon aus der Situation ergibt. Da braucht es keine Überzeichnung, wie er meinte. Und damit hat er wohl auch leider Recht ... Alles Liebe! Ute

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  2. mein eindruck, dass dieser film vor allem für amerikanisches publikum gemacht wurde, bestätigt sich mehr und mehr. in zeiten, wo soviele menschen dort jobs und häuser verloren haben, muss am ende das gute - oder wenigstens die hoffnung - siegen.

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