Montag, 18. Oktober 2010

kunst und kino



roboterträume im kunsthaus graz.
faszinierend, die wie maschinen funktionierenden,
sich wie hinkende spinnen bewegenden, emotionslosen
stromabhängigen kleinen roboter, die jeden tag zur selben zeit
völlig frei zu einem rundgang im freien raum ausschwärmen.
erfinder von *zoe*: niki passath





ebenfalls faszinierend für mich: die
interaktive computerinstallation : life writer
von christa sommer und laurent mignonneau: eine
schreibmaschine - schnittstelle zwischen mensch
und computer - lässt nach manueller dateneingabe jeden
buchstaben als lebendig gewordenen code erscheinen, der
sich auf den papier schattenhaft - kleinen insekten
ähnlich - bewegt.


FRANZ WEST - Ausstellung:Autotheater Köln - Neapel - Grazgezeigt werden arbeiten aus allen schaffensperioden.
skulpturen. teilweise geschaffen aus altpapier und
verpackungsmaterial. keine kunst fürs wohn-
zimmer. verliebt hab ich mich in die:

DREI LAMPEN 2009
Die Motivation zu diesen farbenprächtigen
Kunstwerken erklärt der Künstler so:

*Ich saß 15 Jahre jeden Abend in einem Divan
zurückgelehnt und trank Wein. Die Blickrichtung fiel
dabei auf die Deckenbeleuchtung, die ich scheußlich fand ...*
seine selbstgeschaffenen alternativen hätten mir auch gefallen :)

.
vor einer woche: kinostart von *the social network*film-geschichte des facebook-erfinders mark zuckerberg.
eine geschichte, die dem zeitgeist auf der spur ist.
wirklich beeindruckend die leistung der jungen
schauspieler. nicht mehr meine, nicht mehr
so ganz *unsere welt* - und doch eine, in der
wir leben und mit der wir tagtäglich
konfrontiert sind. für diskussions-
stoff danach sorgte noch dazu
eine aussage des realen mark zuckerbergs,
der die meinung vertritt, dass *prvatsphäre
eine alte konvention*sei, die sich längst selbst überholt hätte.
die beinah 500 millionen facebook-nutzer weltweit seien
der lebende beweis dafür. der erfolg seiner idee gibt
ihm scheinbar recht. es ist ein film, der mich - vor
allem was das zwischenmenschliche angeht -
letztendlich doch berührt hat.
.

Kommentare:

  1. interessant sind deine beschreibungen von museum und film. die ausstellung würde mir sicher gefallen und den film möchte ich sehen, wenn ich es schaffe. ja, es gibt ganz neue junge menschen, ein wenig kommen sie mir wie aliens vor - und das meine ich nicht abwertend - sie sind einfach aus einer neuen zeit. lg zu dir
    ingrid

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  2. Eine Kulturwoche der besonderen Art ... im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest der Sinne für die Augen! Einen entspannten Herbstabend! LG, Ute

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