Samstag, 4. Dezember 2010

viertes türchen






barbarazweige

unter den adventsbräuchen nimmt der barbaratag am 4. dezember einen besonderen stellenwert ein. er erinnert an die mittlerweile heilig gesprochene barbara, der legende nach im heutigen kleinasien geboren und tochter eines heidnischen fürsten , der sie wegen ihres christlichen glaubens in einen turm sperren ließ. mit ihren tränen soll sie in ihrem exil kirschzweige benetzt haben, die am tag ihres todes ihre blüten öffneten. um das jahr 306 soll sie vor ihrem verzweifelten vater enthauptet worden sein, nachdem sie sich geweigert hatte, den heidnischen göttern zu opfern.

den barbaratag als solchen kennt man seit dem 12. jahrhundert. in früheren zeiten schnitten mädchen kirschzweige vom baum und jeder zweig stand für einen potentiellen verehrer. jener zweig, der am weihnachtstag in voller blüte stand, offenbarte, wer der auserwählte sein sollte. ganz allgemein wurde ein blühender kirschzweig zu weihnachten vor allem als glückssymbol für das kommende jahr gedeutet.


1 Kommentar:

  1. ein schöner Brauch. Ich hab auch schon welche geholt heute. Jetzt müssen sie nur noch zu Weihnachten blühen, dann wird nächstes Jahr ein glückliches Jahr.

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