Montag, 9. November 2015

Von Milch- und Maisfasern


Ein guter Freund hat mir kürzlich seinen Herzenswunsch
mitgeteilt. Er wünscht sich nichts sehnlicher als einen handgestrickten
Sweater aus reiner ungefärbter Schafswolle, möglichst mit Stehkragen
und Knebelknöpfen. Seinen hoffnungsvoll auf mich gerichteten Blick
musste ich leider ignorieren. Zum einen, weil ich mir so ein spezielles
Projekt gar nicht zutraue, zum zweiten weil ich noch nie mit
reiner Schafwolle gearbeitet habe und auch gar nicht weiß,
wo ich dieses *naturreine Produkt* auftreiben sollte. Er mag
dieses Material. Früher mal hat ihn seine *Verflossene*
von oben bis unten damit eingestrickt. Seine *Neue*
hat zu seinem Leidwesen mit Stricken leider
nix am Hut :))



Mein persönliches Interesse an Wolle war schon immer groß.
Und das, obwohl ich keine begnadete, eher eine begeisterte
Strickerin bin. Allerdings eine, die ihre Grenzen kennt.

Interessant fand ich, im nachstehendem Artikel
etwas über pflanzliche Materialien zu lesen, von denen ich -
mit Ausnahme der *Bambus-Faser* - nie zuvor gehört hatte.

Hier ist die Rede um Recycelte Baumwolle aus Mais und
Milchproteinen.Ich hatte bislang keine Ahnung, dass sich das so genannte
Woll-Angebot längst um derartige Natur-Produkte erweitert hat.
Könnte mir allerdings denken, dass derartige Materialien
nicht gerade billig sind. Dessen ungeachtet werde ich
diesem Woll-Laden demnächst mal einen Besuch
abstatten. Ich liebe den Geruch von neuer Wolle
und fasse ehrlich gesagt auch gerne an.

Vielleicht gibt es ja noch andere, die sich dafür interessieren:

Gelesen hier:

1 Kommentar:

  1. Da heißt es: Der Stoff, aus dem Träume gemacht sind. Aber auch sie gibt es: Die Träume aus Wolle. ;-)) Woraus sie gemacht sein kann, finde ich sehr interessant. Am liebsten mag ich sie flauschig und kätzchenweich. Schönen Tag und lieben Gruß!

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